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Dario Läuppi Heilpflanzen und EAV

Die Heilpflanzentherapie ist eine klassische Erfahrungsheilkunde, schon in den ältesten Bilder und Schriftstücken der Menschheit (Papyrus Ebers) dokumentiert. Da der moderne wissenschaftliche Mensch der Natur und Überlieferung nicht traut, muss er alles auseinandernehmen, analysieren, überprüfen, ausprobieren lassen. Wir haben solchermassen wissenschaftlich überprüfte Heilpflanzen in einer Liste aufgeführt. In der Natur wird das, was schon immer gewirkt hat, auch weiterhin wirken. Wie können wir diese altbewährten Heilpflanzen direkt (ohne kostspieligen Umweg: Analyse, Synthese, Versuch, Patent) zuverlässig, wirksam und nachvollziehbar integrieren?
Mittels dem EAV Check-up ermittelt man ein Bild über die Schwachpunkte des Patienten. An diesen können mittels Medikamententest Heilpflanzen zwecks Ausgleich getestet werden. Dabei muss nach der Regel der Kunst vorgegangen werden: EAV, Heilpflanzenkunde und -therapie bedürfen einer Aus- und Weiterbildung. Da lassen sich die wissenschaftlich überprüften Heilpflanzen hervorragend einbauen. Wenn man sich dann überzeugt hat, dass die bahnbrechende Kombination der zwei Methoden erfolgreiche, kosteneffiziente und sichere Behandlungen ermöglicht, kann man auch weitere traditionelle Heilpflanzen aus seinem natürlichen Habitat miteinbeziehen und somit einen aktiven Beitrag zur Biodiversität, Volksgesundheit und -wirtschaft leisten.
 

Praktische Beispiele der gelenkten Heilpflanzentherapie: Bei einem Nierenpatienten erweist sich im Medikamententest eine nierenwirksamen Pflanzen als effizient, die anderen sind neutral oder verschlimmern sogar die Nierenfunktion. Bei einem anderen Nierenpatienten erweisen sich andere drei nierenwirksamen Pflanzen als gut, da er aber gleichzeitig noch schlechte Bindegewebs- und Leberwerte hat, verbessert eine davon alle schlechten Werte. Oder bei einer Frau in den Wechseljahren können Veränderungen des Hormonkreislaufs genau bestimmt und mit hormonwirksamen Pflanzen gezielt ausgeglichen werden.

Nachtrag: Einmal mehr kommt man um eine Differenzierung nicht herum. In einigen Pflanzen haben wir hochtoxische Stoffe wie Digitoxin, Atropin, Kokain, Ephedrin und Morphin, die standardisiert und genau dosiert abgegeben werden müssen. Auch ist bekannt, dass viele pflanzliche Wirkstoffe, darunter durchaus auch Antibiotika, Zytostatika oder die allgegenwärtige Acetylsalicylsäure, in der ursprünglichen "Verpackungsform" (und z.B. als Tee abgegeben) mild und nebenwirkungsfrei wirken. Oder dass man zwar die verschiedenen Inhaltsstoffe einer Heilpflanze (wie z.B. bei Arnika) kennt, aber die pharmakologische Wirkung noch längst nicht genau bekannt ist. Bei vielen Heilpflanzen lassen sich aktive Wirkstoffe gar nicht heraustrennen, sie wirken einfach als Ganzes.

In Anlehnung an meinen Artikel "EAV und Phytotherapie" in Naturheilpraxis 11/91


© Dario Läuppi (Version 05/2012) ®